Flora 1
Beim giessen meiner Zimmerpflanzen fiel mir auf, dass hinter jeder von ihnen eine Geschichte steht. Es gibt im ganzen Haus keine Pflanze, zu der ich nur sagen könnte:"die hab ich gekauft, weil sie mir gefallen hat..."
Hier ist Acacia dealbata und ihre Geschichte:

Wir befinden uns in Mauretanien auf dem Weg von den Eisenerzminen im Norden zur Route d'Espoire ganz im Süden des Landes. Hinter uns liegen schon eine Reihe Pannen und Reparaturen und eine wilde Fahrt auf einer Plattform des Eisenerzzuges von der Küste in den Nordosten des Landes. Die Sahara ist in diesem Teil recht karg. Die grossen Sanddünen haben wir am Anfang der Strecke hinter uns gelassen. Hier ist die Landschaft von Oueds zerfurcht. Also von trockenen Wasserläufen, die sich in der Regenzeit füllen. Jetzt in der Trockenzeit aber flimmert über trockenem Boden die Hitze. Wie ständig geht auch jetzt ein leichter Wind, der in Böen über die Landschaft streicht und feinsten Staub mit sich bringt. Hier sind der Boden und die wenigen Dünen von hellem Gelb. Erst später, auf der Route d'Espoire, wandelt sich das Gelb in leuchtendes Rot.
Wir haben angehalten um Mittagessen zu können. Eine Gruppe Acacien bietet uns ein wenig Schutz vor der Sonne und der drückenden Hitze. Die Bäume stehen in voller Blüte, was in dieser kargen Landschaft sowieso schon sonderbar anmutet. Die Zweige sind über und über mit kleinen, gelben flauschigen Bällchen bedeckt. Jede Windböe bringt nicht nur Erfrischung in der Mittagshitze, sondern auch ein unbeschreiblich feinen Duft zu uns. Es ist der Duft der blühenden Acacia dealbata oder auch "falsche Mimose" genannt, da sie zwar zu den Acacien gehört, aber wie die Mimose berührungempfindliche Blättchen hat.
Dieser Duft ist für mich der beste, den ich je gerochen habe. Wenn ich wüsste wie, dann würde ich daraus mein Lieblingparfüm machen.
Jetzt habe ich mich darauf beschränkt mit Füschen zusammen Samen der Acacia dealbata zu säen. Von den etwa 10 Sämlingen hat einer überlebt und den hoffen wir bis zu Baumgrösse hochzuziehen. Vielleicht werde ich eines Tages erleben wie unser Baum blüht.
Hier ist Acacia dealbata und ihre Geschichte:

Wir befinden uns in Mauretanien auf dem Weg von den Eisenerzminen im Norden zur Route d'Espoire ganz im Süden des Landes. Hinter uns liegen schon eine Reihe Pannen und Reparaturen und eine wilde Fahrt auf einer Plattform des Eisenerzzuges von der Küste in den Nordosten des Landes. Die Sahara ist in diesem Teil recht karg. Die grossen Sanddünen haben wir am Anfang der Strecke hinter uns gelassen. Hier ist die Landschaft von Oueds zerfurcht. Also von trockenen Wasserläufen, die sich in der Regenzeit füllen. Jetzt in der Trockenzeit aber flimmert über trockenem Boden die Hitze. Wie ständig geht auch jetzt ein leichter Wind, der in Böen über die Landschaft streicht und feinsten Staub mit sich bringt. Hier sind der Boden und die wenigen Dünen von hellem Gelb. Erst später, auf der Route d'Espoire, wandelt sich das Gelb in leuchtendes Rot.
Wir haben angehalten um Mittagessen zu können. Eine Gruppe Acacien bietet uns ein wenig Schutz vor der Sonne und der drückenden Hitze. Die Bäume stehen in voller Blüte, was in dieser kargen Landschaft sowieso schon sonderbar anmutet. Die Zweige sind über und über mit kleinen, gelben flauschigen Bällchen bedeckt. Jede Windböe bringt nicht nur Erfrischung in der Mittagshitze, sondern auch ein unbeschreiblich feinen Duft zu uns. Es ist der Duft der blühenden Acacia dealbata oder auch "falsche Mimose" genannt, da sie zwar zu den Acacien gehört, aber wie die Mimose berührungempfindliche Blättchen hat.
Dieser Duft ist für mich der beste, den ich je gerochen habe. Wenn ich wüsste wie, dann würde ich daraus mein Lieblingparfüm machen.
Jetzt habe ich mich darauf beschränkt mit Füschen zusammen Samen der Acacia dealbata zu säen. Von den etwa 10 Sämlingen hat einer überlebt und den hoffen wir bis zu Baumgrösse hochzuziehen. Vielleicht werde ich eines Tages erleben wie unser Baum blüht.
Wüstenfuchs - 12. Jun, 08:41
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